Trotzdem gibt es Raucher/-innen

Inhalt

Rauchen ist ein Ritual

Viele junge Raucher/-innen geniessen das Rauchen als ein Ritual. Rauchen ist immer das gleiche Prozedere: Zigarette in den Mund stecken, anzünden, den ersten Zug nehmen usw. Rituale können einen Übergang markieren, z.B. zwischen Arbeit und Freizeit. 

Die Zigarette nach einem Arbeits- oder Schultag hat die Funktion einer Belohnung und soll helfen zu entspannen.

Rauchrituale dienen auch dazu, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und Zugehörigkeit zu signalisieren, d.h. wer mitraucht gehört dazu, ist Mitglied einer (verschworenen) Gruppe, z.B. in der Pause, wenn sich die Raucher-/innen vor dem Schulhaus treffen.

Alternativen

Es gibt aber noch andere Rituale, die angewendet werden können, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit zu stärken. Rituale, die nicht süchtig machen oder schlecht für deine Gesundheit sind. Z.B. etwas gemeinsam unternehmen, in der Pause gemütlich zusammen zu sitzen und reden, spielen, Geheimnisse austauschen…

Auch gibt es sinnvollere Möglichkeiten, um sich zu belohnen als Zigaretten, z.B. ein Bad nach einem harten Tag nehmen, sich eine Serie im Fernsehen anschauen, eine kleine Süssigkeit essen, ein Komikheft lesen …

Patronat
Autor/-in
Oliver Padlina
Revisor/-in
Susanne Lanker

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