Diese Anlaufstellen und Fachpersonen helfen dir bei Fragen, Zweifeln oder Problemen im Zusammenhang mit Medikamentenmissbrauch und Mischkonsum.
Safe Zone
safezone.ch berät dich professionell, anonym und kostenlos bei Fragen zu Tabak, Cannabis, Alkohol, Misch-Konsum und anderen Suchtproblemen.
Blaues Kreuz | Beratungsstelle für Alkoholprobleme
Das Blaue Kreuz bietet Beratungsangebote für Betroffene, Angehörige und Familien u.a. zum Alkoholkonsum. Die Beratungen sind kostenlos und werden von qualifizierten Fachpersonen angeboten. Das Angebot umfasst Information und Abklärung, Kurzberatung, Einzel-, Paar- und Familienberatung sowie Gruppen für Betroffene, Angehörige und Kinder.
Anlaufstellen für Labortests
Deine einzige Anlaufstelle für Medikamente sollte immer eine Apotheke oder eine Arztpraxis sein. Was du online oder auf der Strasse kaufst, ist eine Blackbox. Wenn du es trotzdem tust, lasse deine Medikamente bitte testen:
Du machst dir Sorgen um einen Menschen, der dir nahesteht, weil dir aufgefallen ist, dass die Person öfter zu Medikamenten greift? Es ist super, dass du helfen möchtest. Aber wie gehst du am besten vor?

Es ist gut, Unterstützung anzubieten. Dabei gilt es ein paar Punkte zu beachten – sowohl in Bezug auf die betroffene Person als auch auf dich selbst.
Achte darauf, ob sich die Stimmung und das Verhalten der Person in letzter Zeit verändert haben.
All das können Anzeichen für einen risikoreichen Umgang mit Medikamenten sein. Vielleicht steckt aber noch etwas anderes dahinter: Liebeskummer, Stress oder andere Probleme. Deshalb solltest du keine voreiligen Schlüsse ziehen.
Wenn dir etwas auffällt, das dir Sorgen macht, sprich die Person behutsam darauf an. Das braucht etwas Mut, aber es lohnt sich.

Such dir einen passenden Moment, in dem ihr ungestört reden könnt. Und dann sag offen, was du beobachtet hast – am besten mit Ich-Botschaften. Zum Beispiel:
Wichtig ist, dass du nicht verurteilst oder Vorwürfe machst. Teile einfach ehrlich mit, wie du die Situation wahrnimmst und höre aufmerksam zu. So schaffst du Vertrauen – und vielleicht ist dieses Gespräch der erste Schritt, damit sich etwas verändert.
Zeig der Person, dass du da bist und ein offenes Ohr hast.

Oft ist Zuhören wichtiger als gute Ratschläge. Zeig Verständnis für ihre Situation, egal ob es um Stress oder Kummer geht. Das schafft Vertrauen und ihr könnt eventuell gemeinsam nach Lösungen suchen.
Frag zum Beispiel:
Du kannst anbieten, eine Beratungsstelle zu suchen oder sogar zum ersten Termin mitzukommen. Aber dräng dich nicht auf.
So sehr du auch helfen willst: Denk auch an dich! Du bist nicht verantwortlich und kannst niemanden dazu zwingen, Hilfe anzunehmen. Bleib, wenn möglich, in Kontakt, aber achte darauf, dich nicht zu überfordern.

Wenn dich die Situation belastet, sprich mit einer vertrauten Person darüber. Oder hol dir selbst Unterstützung – zum Beispiel bei einer Suchtberatungsstelle oder anonym über die Nummer 147. Das hilft dir, besser mit der Belastung umzugehen und richtig zu handeln.
Es ist allgemein wichtig, aufeinander zu achten – sei es in der Familie, im Freundeskreis oder anderswo. Wahrscheinlich merkst du, wenn mit einer dir nahestehenden Person etwas nicht stimmt oder sich ihr Verhalten verändert hat.
Nimm dein Bauchgefühl ernst. Frag die Person, wie es ihr wirklich geht - schon das kann helfen. Zu wissen, dass man mit Kummer und Sorgen nicht allein ist, gibt ein gutes Gefühl und Kraft.
Manchmal reicht es schon, einfach da zu sein und zu sagen:
feel-ok.ch ist ein Angebot der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX, das Informationen für Jugendliche und didaktische Instrumente u.a. für Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter*innen und Fachpersonen der Jugendarbeit zu Gesundheitsthemen enthält.
20 Kantone, Gesundheitsförderung Schweiz, das BAG und Stiftungen unterstützen feel-ok.ch.
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