Diese Anlaufstellen und Fachpersonen helfen dir bei Fragen, Zweifeln oder Problemen im Zusammenhang mit Medikamentenmissbrauch und Mischkonsum.
Safe Zone
safezone.ch berät dich professionell, anonym und kostenlos bei Fragen zu Tabak, Cannabis, Alkohol, Misch-Konsum und anderen Suchtproblemen.
Blaues Kreuz | Beratungsstelle für Alkoholprobleme
Das Blaue Kreuz bietet Beratungsangebote für Betroffene, Angehörige und Familien u.a. zum Alkoholkonsum. Die Beratungen sind kostenlos und werden von qualifizierten Fachpersonen angeboten. Das Angebot umfasst Information und Abklärung, Kurzberatung, Einzel-, Paar- und Familienberatung sowie Gruppen für Betroffene, Angehörige und Kinder.
Anlaufstellen für Labortests
Deine einzige Anlaufstelle für Medikamente sollte immer eine Apotheke oder eine Arztpraxis sein. Was du online oder auf der Strasse kaufst, ist eine Blackbox. Wenn du es trotzdem tust, lasse deine Medikamente bitte testen:
Wenn du Medikamente zeitnah mit Alkohol, Cannabis oder anderen Drogen nimmst, nennt man das Mischkonsum. Das ist unberechenbar und riskant.
Niemand – auch kein Arzt und keine Ärztin – kann genau vorhersagen, wie dein Körper auf einen Mix reagiert. Deshalb lautet die dringende Empfehlung: Verzichte auf Mischkonsum.
Wenn du verschiedene Substanzen wie Medikamente, Alkohol oder Cannabis gleichzeitig oder kurz nacheinander konsumierst, nennt man das Mischkonsum. Die Wirkungen dieser Substanzen überlagern sich und werden unvorhersehbar (Quelle).

Jede dieser Substanzen kann schon für sich allein riskant sein. Aber in Kombination? Dann wird es noch gefährlicher. Die Wirkung kann sich völlig anders anfühlen als erwartet oder viel stärker ausfallen.
Mögliche Folgen: Überdosierungen mit lebensbedrohlichen Folgen bis zum Atemstillstand und das Risiko für Stürze und Unfälle nimmt zu.
Bestimmte Kombinationen psychoaktiver Substanzen sind besonders gefährlich, einige davon in Verbindung mit Medikamenten (Quelle).
Wenn du Beruhigungsmittel wie Xanax oder Valium mit Alkohol mischst, verstärken sich die dämpfenden Wirkungen gegenseitig. Das kann dich richtig schläfrig machen, Atemprobleme verursachen und sogar zu Bewusstlosigkeit führen.
Opioidhaltige Schmerzmittel wie Oxycodon, Tramadol, Tilidin oder Codein sind schon riskant, wenn man sie einzeln nimmt. Kombinierst du sie mit Alkohol oder Beruhigungsmitteln, wird es lebensgefährlich.
Mehrere Medikamente ohne ärztliche Kontrolle einzunehmen, ist ein hohes Risiko für deine Gesundheit. Die Wirkstoffe können sich gegenseitig verstärken, blockieren oder völlig unerwartete Reaktionen auslösen.

Vor allem dein Herz-Kreislauf-System kann dabei richtig ausser Kontrolle geraten. Besonders gefährlich ist die Mischung von verschiedenen dämpfenden Medikamenten, z.B. Opioiden und Benzodiazepinen.
Wenn du zum Beispiel Beruhigungsmittel mit Aufputschmitteln wie Kokain oder Amphetamin kombinierst, fühlt es sich vielleicht so an, als würden sich die Wirkungen gegenseitig aufheben. Das verleitet schnell dazu, von beidem noch mehr einzunehmen.
‚Lean’ oder ‘Purple Drank‘ sind Mischungen aus verschreibungspflichtigem Hustensaft (mit Codein oder Dextromethorphan (DXM)), Sprite/Softdrinks und eventuell anderen Substanzen.
Das entspannte, schläfrige Gefühl hat die gleichen Risiken wie bei anderen Opioiden: Dir kann übel und schwindelig werden, im schlimmsten Fall drohen Atemnot und Bewusstlosigkeit. Kommt dann noch Alkohol oder ein anderes Beruhigungsmittel dazu, wird es durch einen möglichen Atemstillstand lebensgefährlich.
Das Riskanteste am Mischkonsum? Du kannst nie wissen, was passiert. Auch wenn dir eine Substanz schon vertraut ist und du weisst, wie sie auf dich wirkt, kann sie in Kombination mit anderen Substanzen völlig anders wirken.
Die Wechselwirkungen zwischen verschiedenen Substanzen kann niemand genau vorhersagen, nicht mal Ärzt*innen oder Wissenschaftler*innen. Deshalb ist Mischkonsum immer ein Risiko. Daher empfehlen wir dir unbedingt: Verzichte auf Mischkonsum.
feel-ok.ch ist ein Angebot der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX, das Informationen für Jugendliche und didaktische Instrumente u.a. für Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter*innen und Fachpersonen der Jugendarbeit zu Gesundheitsthemen enthält.
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