Diese Anlaufstellen und Fachpersonen helfen dir bei Fragen, Zweifeln oder Problemen im Zusammenhang mit Medikamentenmissbrauch und Mischkonsum.
Safe Zone
safezone.ch berät dich professionell, anonym und kostenlos bei Fragen zu Tabak, Cannabis, Alkohol, Misch-Konsum und anderen Suchtproblemen.
Blaues Kreuz | Beratungsstelle für Alkoholprobleme
Das Blaue Kreuz bietet Beratungsangebote für Betroffene, Angehörige und Familien u.a. zum Alkoholkonsum. Die Beratungen sind kostenlos und werden von qualifizierten Fachpersonen angeboten. Das Angebot umfasst Information und Abklärung, Kurzberatung, Einzel-, Paar- und Familienberatung sowie Gruppen für Betroffene, Angehörige und Kinder.
Anlaufstellen für Labortests
Deine einzige Anlaufstelle für Medikamente sollte immer eine Apotheke oder eine Arztpraxis sein. Was du online oder auf der Strasse kaufst, ist eine Blackbox. Wenn du es trotzdem tust, lasse deine Medikamente bitte testen:
Viele Jugendliche leiden unter Stress oder Schlafproblemen. Manche hoffen, dass Medikamente dabei helfen können. Doch die Probleme verschwinden dadurch nicht.
Medikamente ändern nichts am Problem. Ist die Wirkung weg, geht’s dir häufig wieder schlechter.
Es gibt bessere Wege, um mit schwierigen Situationen klarzukommen:
Wenn jemand zu viele Tabletten genommen hat:
Hilfe holen ist ein Zeichen von Stärke:
Prüfungsstress, Schlafprobleme oder das Gefühl, dass alles zu viel wird, kennen viele. Manche Jugendliche greifen dann zu Medikamenten, obwohl es keine medizinischen Gründe gibt. Die erhoffte Wirkung ist kurzfristig, die Probleme jedoch bleiben oder werden grösser.

Deshalb ist es wichtig, dass du weisst, warum Medikamente deine Probleme nicht lösen und was du in schwierigen Situationen sonst tun kannst. Zum einen, um die Situation langfristig zu verbessern. Zum anderen, um Hilfe zu finden und im Notfall richtig zu reagieren.
Die allermeisten Jugendlichen nehmen keine Medikamente missbräuchlich ein. Das ist gut so. Wenn es doch passiert, dann steckt meist die Hoffnung dahinter, ein Problem ganz schnell selbst lösen zu können.
Zu diesen Problemen und Gründen gehören:


Wer Medikamente missbraucht, hat meist eine nachvollziehbare Hoffnung: endlich abschalten, nichts mehr fühlen, durchschlafen oder leistungsfähiger werden. Die Realität ist aber oft eine andere.

Vielleicht fühlst du dich durch ein Medikament kurzfristig ruhiger oder bekommst etwas Abstand zu deinen Problemen.
Doch was passiert danach?
Medikamentenkonsum ohne medizinische Begleitung verschlechtert also die Lage, anstatt sie zu lösen. Es lohnt sich deshalb, frühzeitig andere Wege zu finden, um mit stressigen Situationen und belastenden Gefühlen umzugehen.
Es gibt viele Gründe, manchmal zu Medikamenten zu greifen. Bei starken Schmerzen oder ernsthaften Problemen kann das auch sinnvoll sein.
Manche nehmen aber auch Medikamente, obwohl es andere Wege gibt, mit Stress, Ängsten, Schlafproblemen oder anderen Schwierigkeiten klarzukommen.
Hier findest du ein paar Tipps, wie du mit Problemen und schlechten Gefühlen umgehen kannst – ganz ohne Tabletten. Und wenn die Probleme grösser werden, ist es völlig okay, sich Hilfe bei Schulpsycholog*innen, Schulsozialarbeitenden oder Beratungsstellen zu holen.
Wenn jemand zu viele Pillen geschluckt hat oder heftig reagiert, ist das ein Notfall. Jetzt heisst es: Handeln!
Wenn du selbst betroffen bist oder jemanden kennst, der Medikamente missbraucht: Du bist nicht allein. Dir professionelle Hilfe zu holen, ist ein Zeichen von Stärke und ein wichtiger Schritt zur Lösung von Problemen. Ein Gespräch mit einer aussenstehenden Person wie deinem Hausarzt, einer Apothekerin, einer Lehrperson, der Schulsozialarbeit, der Jugend- oder Suchtberatung kann neue Perspektiven eröffnen.
Zudem können wir dir diese Online-Beratungsangebote empfehlen:
feel-ok.ch ist ein Angebot der Schweizerischen Gesundheitsstiftung RADIX, das Informationen für Jugendliche und didaktische Instrumente u.a. für Lehrpersonen, Schulsozialarbeiter*innen und Fachpersonen der Jugendarbeit zu Gesundheitsthemen enthält.
20 Kantone, Gesundheitsförderung Schweiz, das BAG und Stiftungen unterstützen feel-ok.ch.
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